Leistungen

Ultraschall
In unserer Praxis werden Ultraschalluntersuchungen an folgenden Organen durchgeführt: Herz, Lunge, Rippenfell.

Röntgen
In unserer Praxis werden Röntgenaufnahmen des Brustkorbes und der Nasennebenhöhlen durchgeführt. Verwendet wird ein modernes digitales Verfahren mit niedriger Strahlenbelastung.

Lungenfunktion
Bei der Lungenfunktion wird durchgeführt je nach Fragestellung
Bodyplethysmographie
Diese Untersuchung ist ein Verfahren zur Funktionsprüfung der Lunge. Es erlaubt die exakte Bestimmung des Lungenvolumens und des Atemwegswiderstandes.

Unspezifische inhalative Provokationstestung
Diese Untersuchung ist bei Patienten mit chronischem Husten und/oder Atemnot notwendig, wenn die Lungenfunktionsuntersuchung (Bodyplethysmographie) Normalwerte zeigt, aber der Verdacht auf ein Asthma bronchiale besteht. Es wird die aktuelle Empfindlichkeit des Atemwegssystems bestimmt.
Zur Durchführung wird das Cholinergikum Methacholin verwendet; bei dieser Substanz ist nicht mit unerwünschten Nebenwirkungen zu rechnen.

CO-Diffusionskapazität
Die Diffusionsanalyse ist ein Verfahren zur Diagnose einer Gasaustauschstörung. Hiermit kann bestimmt werden, wie gut der Sauerstoff aus der Lunge ins Blut übertritt.
Hierbei atmen Sie ein Analyse-Gasgemisch ein, müssen 10 Sekunden die Luft anhalten und anschließend wieder kräftig ausatmen.
Messung der Atemmuskelkraft
Hiermit lässt sich die Kraft ermitteln, den die Zwerchfell- und Brustmuskulatur für einen normalen Atemzug in Ruhe aufwenden muss, sowie die maximal zur Verfügung stehende Kraft der Atemmuskulatur.
Diese Untersuchung ist angezeigt bei schweren Lungenerkrankungen, die durch vermehrte Atemarbeit die Atemmuskulatur belasten, und bei neuromuskulären Erkrankungen, die die Atemmuskulatur mitbetroffen.

Blutgasanalyse
Mit der Messung der Blutgase kann die Funktion der Atmung als Ganzes beurteilt werden, d.h. Ventilation (Belüftung der Lungen), Diffusion (Gasaustausch) und Perfusion (Durchblutung). Dazu muss am Ohrläppchen mit einem kleinen Stich ein Blutstropfen entnommen werden. Zuvor wird mit einer speziellen Salbe die Durchblutung am Ohrläppchen angeregt.

Labor
Laboruntersuchungen von Blut und Sputum (Schleim aus den Bronchien) werden von uns zeitnah über das Labor Dr. Spranger in Ingolstadt bereit gestellt.

Allergietestung
Verschiedene Allergietests sollen den möglichen Auslöser der Beschwerden einkreisen und den Nachweis für die allergieverursachende Substanz erbringen.
Der Allergietest auf der Haut erfolgt in dieser Praxis als PRICK-Test. Hierbei werden Allergene, zum Beispiel Pollen-Extrakte, in die Haut eingebracht. Bei einer Empfindlichkeit gegen die Allergene bildet sich innerhalb von 20 Minuten eine Hautrötung oder Hauterhebung wie bei einem Mückenstich.
Ergänzend können Bluttests zur Bestätigung erfolgen.
Bei nachgewiesener Allergie zum Beispiel gegen bestimmte Pollen kann eine Hyposensibilisierung/ spezifische Immuntherapie (SIT) sinnvoll sein. Dies ist eine Behandlungsmethode, bei der unser Immunsystem lernen soll, nicht mehr so heftig auf eigentlich harmlose Umweltsubstanzen (Allergene) zu reagieren. Der Arzt spritzt dem Patienten in regelmäßigen Abständen ein Allergenpräparat unter die Haut. Dabei wird im Verlauf die Dosis bis zur Erhaltungsdosis langsam gesteigert, so dass das Immunsystem sich an das Allergen gewöhnen kann und irgendwann nicht mehr darauf reagiert. Die Beschwerden können dauerhaft gelindert oder geheilt werden.
Um mögliche Allergien erkennen und wirksam behandeln zu können ist es erforderlich, dass wir umfangreiche Informationen zu Ihren Beschwerden haben. Dazu führen wir eine Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) durch.

Bronchoskopie
Die Bronchoskopie („Betrachtung der Bronchien“, auch als Lungenspiegelung bezeichnet) ist ein medizinisches Untersuchungs- und Therapieverfahren. Dabei wird ein Endoskop über Mund oder Nase eingeführt und durch die Trachea (Luftröhre) in die Bronchien der Lunge vorgeschoben. Wir führen diese Untersuchung ambulant in der endoskopischen Abteilung des Krankenhauses in Eichstätt durch. Ähnlich wie bei einer Magenspiegelung wird eine Teilnarkose mit Propofol verabreicht.

Asthmaschulung
In unserer Praxis werden in regelmäßigen Abständen Asthmaschulungen durchgeführt. Die Schulung dauert zwei bis 3 h und findet meistens mittwochs abends statt. Patienten mit einer Asthmaerkrankung erhalten Informationen über die Erkrankung, über Medikamente, über den Umgang mit Notfallsituationen und allgemeine Ratschläge im Umgang mit der Erkrankung.

Leistungstests/Spiroergometrie
Leistungstests werden in unserer Praxis in Form einer sogenannten Spiroergometrie durchgeführt. Bei dieser Untersuchung, die einem erweiterten Belastungs-EKG entspricht, werden zahlreiche Informationen über die Leistungsfähigkeit des gesamten Körpers, insbesondere der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und der Atemmechanik erhoben. Die Spiroergometrie dient sowohl der genaueren Beurteilung von verschiedenen Herz-und Lungenerkrankungen als auch der Beurteilung der körperlichen Fitness. Die Spiroergometrie wird auch bei Sportlern zur Trainingsplanung verwendet.

Schlafapnoescreening
Screening-Untersuchung auf Schlafapnoe
Bei einer Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf) ist der erste Schritt der Diagnose immer ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dieser wird den Betroffenen vor allem über Symptome wie Tagesmüdigkeit oder Konzentrationsstörungen befragen. Bei der genauen Beschreibung der Schnarch-Geräusche, Schnarch-Häufigkeit und möglichen Atemaussetzern kann eine Befragung des Partners wichtig sein.
Anschließend folgt zur Schlafapnoe-Diagnose eine gründliche Untersuchung des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs auf mögliche Auffälligkeiten wie vergrößerte Rachenmandeln, eine verkrümmte Nasenscheidewand oder andere raumfordernde Veränderungen, die eine verminderte Luftzufuhr verursachen können. In einzelnen, vor allem schweren Fällen kann der Arzt weitere Untersuchungen durchführen. Zu diesen zählen beispielsweise eine Mund-Kiefer-Gesichts-chirurgische Überprüfung des Bissstatus, eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) der Nasennebenhöhlen oder eine Spiegelung des Kehlkopfs und der Luftröhre (Laryngoskopie, Bronchoskopie).
Da die Wartezeit für Schlaflabor-Plätze häufig sehr lang ist und auch kostspieliger als eine Screening-Untersuchung ist, kann zunächst eine Screening-Untersuchung erfolgen. Hierfür erhalten Betroffene ein tragbares Gerät, das zu Hause bestimmte Messdaten während des Schlafs aufzeichnet. Werden bereits hier mehrere Atemaussetzer pro Stunde festgestellt, ist eine weitere rasche Diagnose wichtig. Mithilfe spezieller Fragebögen kann der Arzt außerdem die Auswirkungen der Schlafapnoe auf die Tagesmüdigkeit bestimmen und auf diese Weise den Schweregrad der Erkrankung messen.

Schlaflabor
Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf), sollte für die Diagnose eine Untersuchung in einem Schlaflabor erfolgen. Der Betroffene verbringt dort ein oder zwei Nächte. Während er schläft, werden zahlreiche Messdaten aufgezeichnet wie die Gehirnströme, der Herzschlag, die Augenbewegungen, die Atembewegungen, die Atemgeräusche und die Beinbewegungen. Mithilfe dieser Daten kann der Arzt die einzelnen Schlafphasen messen und vorhandene Störungen erkennen. Wird bei dieser Untersuchung festgestellt, dass der Atem mindestens fünf Mal innerhalb einer Stunde für mehr als zehn Sekunden aussetzt, handelt es sich um eine Schlafapnoe.
Die Praxis verfügt über ein eigenes ambulantes Schlaflabor im Krankenhaus Eichstätt mit 2 Messplätzen. Die Wartezeit beträgt im Moment 4 bis 8 Wochen.